Surfen mit Wellengarantie auf Fuerteventura

  • Erstellt am 03.05.2017 12:00
  • Veröffentlicht am 03.05.2017 12:00
  • Von Arne

Draußen ist es nass, kalt und dunkel – ganz klar, es ist Anfang März in Deutschland. Für mich ist genau zu dieser Zeit die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Wellen am größten. Dementsprechend stand der Entschluss, dem tristen Wetter zu entfliehen schnell fest und auch ein passendes Ziel war nach kurzer Suche gefunden. Zu Beginn des Jahres, viel Sonne, Wellengarantie und leicht zu erreichen waren meine Wünsche für diesen Kurztrip und was bietet sich dort besser an als die Kanarischen Inseln, genauer Fuerteventura?

 

Die geographische Lage der „Inseln des ewigen Frühlings“ bietet ein ganzjährlich mildes Klima mit wenig Regentagen und vielen Sonnenstunden. Entsprechend gibt es auf Fuerteventura schon im März sommerlich angenehme Temperaturen. Die starke Sonneneinstrahlung in diesen Breitengraden verstärkt dabei das Temperaturempfinden.

 

Trivia: Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren. Sie entstand vor etwa zwanzig Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Der Großteil der Inselmasse entstand vor etwa fünf Millionen Jahren. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4000 bis 5000 Jahren.

 

Überall in Corralejo gibt es Bars und Restaurants zu entdecken
Nach nur viereinhalb Stunden Flug (von Hannover aus) geht es mit dem Flughafenshuttel der Surfschule direkt in die Unterkunft. Dabei ist schon die Fahrt nach Corralejo am nordöstlichen Zipfel der Insel lohnenswert: Immer entlang an der Küste mit Blick auf den Atlantik. Das gibt bereits einen Vorgeschmack auf die perfekten Surfbedingungen der nächsten Tage. In der Unterkunft angekommen heißt es dann schnell umziehen und ab in die Stadt. Corralejo bietet mit seinen zahlreichen Bars und gemütlichen Restaurants ein optimales Umfeld, um auch kulinarisch auf Reisen zu gehen. Vor allem Fischliebhaber kommen hier ganz auf Ihre Kosten und können in zahlreichen Lokalitäten die einheimischen Spezialitäten probieren. Natürlich sind aber auch viele andere kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt vertreten. Am Rande sei erwähnt, dass das Preisniveau auf Fuerteventura durchweg vorzeigbar und verglichen mit so mancher deutschen Stadt durchaus als günstig zu bezeichnen ist.

 

Der Surfkurs mit den Surfcoachs Alejandro und Gloria
Kommen wir zum eigentlichen Ziel der Reise, dem Surfen! Die O’Neill Surf School sitzt direkt am North Shore mit Blick auf einen der zahlreichen Surfspots der Insel und bietet alles was das Surferherz höher schlagen lässt. Durch die große Auswahl Boards in allen Größen und Shapes findet jeder Surfer das passende Brett für sein Level. Egal ob Anfänger, Intermediate oder Profi! Die Surfschule bietet Surfkurse für alle Surflevel an und macht sogar individuelles Surf Guiding für erfahrenere Surfer möglich. In der Regel beginnen die Kurs am Vormittag, richten sich aber immer nach Gezeiten, um die optimalen Bedingungen abzupassen. Die bunt gemischten Surfkurse mit Teilnehmern aus aller Herren Länder sind ein absoluter Spaßgarant. Die Surflehrer sprechen übrigens auch Deutsch! ;-))

 

Mit dem Jeep auf der Suche nach Surfspots am North-Shore
Mit dem Surfjeep geht es dann direkt an den North Shore, auf der Suche nach dem besten Spot. Hier wird dann jedem Surfanfänger schnell klar, warum es ratsam ist, nicht auf eigene Faust ins Line Up loszuziehen. Fast alle Spots am North Shore sind Reef Breaks; also Surf Spots, bei dem die Wellen auf einem Riff brechen. Dementsprechend gibt es viele Spots, die zwar leicht aussehen, dem Surfer aber viel Können abverlangen. Die beiden Surflehrer Alejandro (Inhaber der O’Neill Surf School) und Gloria kennen sich am North Shore bestens aus und zeigen den Kursteilnehmern alle Tipps und Tricks, wie man perfekt ins Line Up kommt. Dort angelangt steht dem Surfvergnügen nichts mehr im Wege. Die hervorragenden Surfbedingungen garantieren eine steile Lernkurve und auch Neueinsteiger sind nach kurzer Zeit in den grünen Wellen zu finden. Im Anschluss an den Surfkurs geht es dann zurück nach Corralejo auf einen abendlichen Abstecher in eine der kultigen Surfbars.

 

Die Strandpromenade lädt zum Verweilen ein
Auch außerhalb des Surfkurses kommt auf Fuerteventura keine Langeweile auf. Corralejo bietet viele Möglichkeiten für tägliche Unternehmungen. Da gibt es zum Beispiel die belebte Hauptstraße, auf der es zahlreiche kleine Souvenirläden, kultige Surfshops, trendige Bars und gemütliche Restaurants gibt, sodass man hier nach dem Surfkurs wunderbar in der Sonne verweilen und entlang der bunten Schaufenster flanieren kann. Die Straße ist gesäumt von großartigen historischen Gebäuden und umgeben von beeindruckenden Plazas -- es gibt bei einem Stadtbummel also viele versteckte Ecken und kleine Gassen zu entdecken. Eine der schönsten Stellen in der Inselstadt ist sicherlich die charmante Strandpromenade mit ihren Cafés und Restaurants.

 

Sonnenuntergang am Strand - die ersten Strandclubs öffnen
Mit Einbruch der Dunkelheit schallen dann satte lateinamerikanische Klänge aus den örtlichen Clubs und Bars, von denen einige zum Tanzen und Feiern in sommerlicher Freiluft einladen. Wer nicht unbedingt in Stimmung ist, die Hüften im Takt zu schwingen, kann sich im Pub von guter Livemusik beschallen lassen oder einen ruhigen Abend auf der Terrasse der Surfunterkunft verbringen. Auf Fuerteventura ist für jeden das richtige Abendprogramm dabei!

 

Karneval auf Fuerteventura
Ein besonderes Highlight und gleichzeitig der Abschluss meiner Surfreise nach Fuerteventura war der Karnevalsumzug der glücklicherweise genau in der Woche meines Urlaubs stattfand! Dabei wird mit extravaganten Kostümen bis spät in die Nacht in der gesamten Stadt gefeiert und getanzt.

 

Mit all diesen tollen Eindrücken bleibt mir nicht mehr zu sagen als: „Bis zum nächsten mal Fuerteventura!“

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