Einmal Portugal und zurück - Lara und Kristin erzählen von ihrem Surfurlaub in Ericeira

  • Erstellt am 30.05.2017 16:19
  • Veröffentlicht am 30.05.2017 16:19
  • Von Birthe

 

Wer im letzten Jahr mit studisurf unterwegs war und pünktlich bis zum 31. Oktober eine Bewertung auf Facebook oder Google+ geschrieben hatte, saß sicherlich gespannt vor der Live-Ziehung auf Facebook als Rico die glückliche Gewinnerin unseres Gewinnspiels bekanntgegeben hat.

 

Lasst uns nochmal kurz unser Gedächtnis auffrischen, wie das Gewinnspiel funktioniert hat: Alle Surfchamps unter euch, die in 2016 eines unserer Camps besucht haben und mit uns in den Wellen des Atlantiks oder Indischen Ozeans gesurft sind, konnten bis Ende Oktober eine Bewertung auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Google+ abgeben und dann die Finger kreuzen. Lara hat das große Los gezogen (oder vielmehr hat Rico für sie das große Los gezogen) und studisurf hat sie und ihre Freundin Kristin für eine Woche kostenlos ins Surfcamp nach Ericeira geschickt.

 

Jetzt erzählen uns die beiden Mädels, wie ihnen das Surfen an weltklassigen Spots in Portugal gefallen hat.

Nach unserer nächtlichen Anreise sind wir samstagmorgens in Lissabon gelandet. Weil das Surfcamp erst am darauffolgenden Tag starten sollte, haben wir uns entschlossen, die erste Urlaubsnacht in der Hauptstadt Portugals zu verbringen. Der erste Eindruck von Portugal war durchweg positiv – die Menschen sind super freundlich zu uns gewesen und haben sich so hilfsbereit gezeigt, dass der Transfer vom Flughafen ins Stadtzentrum überhaupt kein Problem war.

 

Lissabon ist definitiv eine Reise wert, denn die Stadt ist unheimlich vielfältig. Durch ein Erdbeben im 18. Jahrhundert sind viele Teile der Altstadt zerstört oder fundamental beschädigt worden, wurden später allerdings wieder aufgebaut. Alfama, der älteste Teil der Stadt, ist sogar im Originalzustand erhalten geblieben, sodass man heute in einem Labyrinth aus engen, gewundenen und steilen Gassen auf Erkundungstour gehen kann – ein Mix aus Tradition und Moderne. Durch die verschiedenen Höhenlagen gibt es zahlreiche wunderschöne Aussichtspunkte über den Dächern Stadt, gleichzeitig kann man aber auch entspannt am Wasser sitzen und einen erfrischend kühlen hausgemachten Eistee genießen. 

Auch wer sich nicht für eine vorzeitige Anreise entscheidet, kann während des Surfurlaubs Lissabon erkunden, da im Camp ein Tagesausflug angeboten wird.

   

  

Am Sonntag wurden wir mit dem campeigenen Shuttle vom Flughafen nach Ericeira gebracht, wo wir dann in der Surfvilla sehr herzlich in Empfang genommen wurden. Wir haben uns direkt wie zu Hause gefühlt, da das gesamte Team super freundlich und offenherzig ist. Der erste Tag war auch gleich super entspannt: Wir hatten genug Zeit, unsere Zimmer zu beziehen, die Gegend zu erkunden und uns von der Anreise zu erholen. Am ersten Abend wurde zwar kein Abendessen im Camp angeboten, aber uns standen genügend Optionen offen, uns in der Stadt oder am Strand auf eigene Faust ein leckeres Dinner zu suchen. An den anderen Abenden wird dann auch Abendessen im Camp angeboten.

  

Am Montag ging‘s dann quasi direkt vom Bett in die Wellen, weil die erste Surfstunde für 6 Uhr früh angesetzt war. Der ganze Ablauf der Surfkurse war generell unkompliziert; Wetsuits und Boards (die uns Gästen ständig zur Verfügung standen) wurden verteilt und ab ins Line Up. 

  

Die einzelnen Surfgruppen bestanden aus nur sechs Leuten, sodass man sich schnell kennengelernt hat und die Surfeinheiten mit den Coaches sehr intensiv und individuell waren.

  

Dadurch, dass der Coach mit uns im Wasser war, hat jeder Kursteilnehmer direkt Feedback bekommen und jeder konnte Verbesserungsvorschläge sofort umsetzen. Dadurch haben wir schnelle Fortschritte gemacht und unsere eigenen Ziele erreicht, was sehr motivierend war. Zwar sind drei Stunden Surfkurs am Tag anstrengend, der Spaß bei der Sache kommt aber dennoch nie zu kurz!

  

Total erledigt vom Surfen haben wir uns oft in einem der vielen Restaurants am Strand mit einer Acai-Bowl, einem bunten Salat und leckerem Smoothie gestärkt. Zwischendurch allerdings auch mal mit einem saftigen Burger, ein paar Chips oder einem Eis :)

  

  

Die Nachmittage standen uns immer zur freien Verfügung; es gibt zahlreiche Chill-Out Areas im Camp, in denen man nach einer anstrengenden Kurseinheit die Sonne genießen kann. Wer nach dem Surfen noch genug Energie für andere sportliche Aktivitäten hat, kann sich im Pool, im Outdoor-Gym, auf dem Beachvolleyballfeld, an der Tischtennisplatte oder auf dem Longboard austoben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dienstags und donnerstags an einem Yogakurs teilzunehmen, bei dem in der Sonne ganz gezielt die beim Surfen beanspruchten Muskeln entspannen sollen. Es kam also ganz bestimmt keine Langeweile auf! Zur guten Stimmung im Camp haben vor allem die Teamer beigetragen, die sich jederzeit um unser Wohlergehen gekümmert haben.

  

Um sich perfekt auf den Partyabend am Mittwoch vorzubereiten, haben wir einen Weinberg besichtigt. Dort haben wir natürlich den ein oder anderen Wein probiert, bevor es dann zum campeigenen Restaurant ging, in dem ein Buffet mit vielen Leckereien auf uns wartete. Danach zogen wir gemeinsam weiter in Richtung Stadt, um die vielen leuchtenden Bars und Clubs unsicher zu machen. 
  

  

Wer Interesse hat, inhaltlich (wortwörtlich) noch tiefer in die Materie einzutauchen, kann außerdem eine Surfbrettmanufaktur besichtigen. Neben den Tagesausflügen wurden auch noch weitere Aktivitäten im Camp angeboten: Vom Musik Quiz über einen gemütlichen Filmeabend bis hin zu einem Beachvolleyballturnier gegen das andere Camp war alles dabei.

 

Vor allem die Internationalität des Camps hat uns sehr gut gefallen, wir haben schnell Anklang gefunden und verbrachten die Woche mit zahlreichen neuen Freunden. Alles in allem war es der perfekte Surftrip und wir hatten viele Möglichkeiten, unseren Urlaub so zu gestalten, wie wir wollten. Solange man die wichtigste Regel befolgte:

                                              

  

  

  

  

HANG LOOSE AND HAVE FUN!

 

Lara & Kristin

 
 

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