Pinselstriche und Wellenbrecher

  • Veröffentlicht am 21.11.2017 14:15
  • Von Birthe Menke

Wo weiße Möwen majestätisch den Himmel entlangsegeln und unverständliches Seemannsgarn in den frischen Wind kreischen, wo die schäumenden Wellen rhythmisch das Strandufer küssen und doch immer wieder abgewiesen werden, um dann den schüchternen Rückzug in die Weiten des Ozeans anzutreten, wo warmer goldener Sand bei jedem Schritt sanft unter den nackten Füßen knirscht – dort liegt ein Epizentrum der Inspiration. Ob an der französischen Atlantikküste bei rauem Wetter im Spätsommer, an den einzigartigen Vulkanufern der kanarischen Inseln oder an malerischen Stränden mit türkisblauen Wellen im fernen Sri Lanka, das Gefühl von Freiheit und Endlosigkeit beim sehnsüchtigen Blick aufs Meer bleibt gleich. Jeder kennt sie, die Fülle an Gedanken in der Morgendämmerung am Strand und die Ruhe im vertrauten Säuseln und Flüstern der Wellen im menschenleeren Line-Up.

Die Künstlerinnen Yvonne Haggard und Pia Opfermann teilen heute einen Funken dieser Inspiration, die so sehr nach Fernweh riecht und nach Salzwasser schmeckt.

 

Das melodische Rauschen der Wellen, die auf Sandbänken brechen und sanft den Strand hinaufspülen, bis sie den Sand dunkel einfärben, hat eine beinah meditative Wirkung auf uns Wasserratten und Badenixen. Es liegt also nahe, dass man bei einem Strandspaziergang nach einer guten Surfsession das ein oder andere Skizzenbuch oder vereinzelte Kladden neben gewachsten Surfbrettern oder auf farbenfroh gestalteten Strandlaken entdeckt und einen Moment lang zum stillen Beobachter wird, wie Künstler oder Schriftsteller einen klitzekleinen und doch überwältigenden Auszug des Hier und Jetzt mit Pinselstrichen oder Lettern festhalten. Weil Kunst rund ums Wellenreiten es uns bei studisurf offensichtlich ganz besonders angetan hat (und weil Weihnachten auf der Matte steht), möchten wir euch zwei surfbegeisterte Mädels und ihre Arbeit vorstellen, die genau unseren Geschmack treffen.

  

Yvonne Haggard bringt ihre Eindrücke von Flora und Fauna, Strand und Muscheln und der kleinen Freuden, wie den Sonnenuntergang nach einem wohlig warmen Tag am Meer, in ihrem Atelier mit Acryl- oder Ölfarben auf die Leinwand. Wenn sie mehr Zeit hat oder auf Reisen ist, sitze sie auch gerne direkt in der Natur oder am Meer und skizziere oder aquarelliere, um Inspirationen und Momente festzuhalten. Die Natur(gewalten) des Meeres mit all seinen Lebensformen, die mal ruhig und sanft, mal stürmisch und rau sind, faszinieren Yvonne und all diese natürliche Genialität ist ihre unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Ihre leuchtenden Bilder erzählen dem Betrachter farbenfrohe Geschichten von maritimer Artenvielfalt, fantasievoller Dynamik des Wassers und, ganz besonders, dem Einssein mit dem Ozean.

 

Ich liebe es kreativ zu sein und das Gefühl von sandy feet & salty hair zu versprühen und dies in meinen Artworks zum Ausdruck zu bringen, um den Betrachter in einer kleinen Traumreise mitzunehmen.

  

Besuche Yvonnes Website oder ihre Facebookseite!

 

   

Pia Opfermann ist gleichzeitig Surferin und Illustratorin und hat in der Symbiose beider Begeisterungen ihren Lebensmittelpunkt gefunden. Mit Aquarellfarben und wasserfester Tusche fängt sie Lebensgefühle und Lifestyles ein, die mit schwarzen Linien und fließenden Farbtönen auf festem Papier zu griffigen Messages materialisieren. Das Blue Mag Surfermagazin beschreibt ihre Arbeit als verspielt und doch puristisch, als liebevoll und dynamisch mit der gewissen „Portion Surf und Meer“. Weil sie in den außergewöhnlichsten Momenten zündende Ideen habe und von kribbeliger Unruhe geplagt sei, wenn sie ihre Gedanken nicht gleich in Pinselstriche übersetzen könne, habe Pia stets Skizzenbuch und Tuschkasten in Griffnähe; kein Wunder, wenn die größte Inspiration in den wiederkehrenden Wogen des Ozeans und der lebendigen Vielfalt der Natur liegt und ein besonderer Augenblick vergänglich ist, sofern er nicht gleich mit Farben haltbar gemacht wird.

 

Produktiv werde ich dann, wenn ich fernab von Wasser und Sand an meinem Schreibtisch sitze und davon träume, mich mit meinem Surfbrett in die Wellen zu stürzen. (GoldenRide)

 

Hier geht's zu Pias Website und ihrer Facebookseite!

 

 

Erfahrungen
Super lieb und sehr kulant. Hatten eine Reise für November gebucht. Leider wurden alle Flüge aus Deutschland gestrichen. Und wurde sofort der komplette Betrag erstattet. Wir hatten uns so auf das Camp gefreut. Sobald es wieder möglich ist werden wir definitv wieder hier buchen.
Mary Linker auf Google+
Ich habe ein Surfurlaub im Surfcamp St.Girons gebucht. Die Reise ging mit Busfahrt 10 Tage lang. Mir hat das Surfcamp sehr gut gefallen, da die Zelte sehr groß waren, die Verpflegung sehr lecker und das Personal sehr freundlich ist. Jeden Abend gab es Programm. Nach einer Woche konnte ich viele neue Kontakte knüpfen. Da ich Anfängerin im Surfen war, war es mir wichtig, dass ich nach der Woche auf dem Board stehen kann. Das hat geklappt. Durch die Surfkurse und die Praxis schaffe ich es auf dem Board zu stehen und kleine Wellen zu surfen. Die Organisation von Studisurf kann ich nur weiter empfehlen!
Isabell Begemann auf Google+
Wir waren dieses Jahr im Studentensurfcamp am Küstenort Saint Girons Plage, das sich direkt hinter den Dünen zum Strand befindet. Der Urlaub war super organisiert, angefangen bei einer problemlosen Busfahrt bis hin zu einem erstklassigen Surfkurs von Coachs, die selbst viel Erfahrung mitbringen und diese auch vermitteln können. Das Team war äußerst verantwortungsbewusst, da auch die Theorie hinter den Surfbedingungen, also beispielsweise die Auswirkungen von Strömungen, Temperatur und Wind auf das Wellenverhalten, interessant erklärt wurden...
Leon Rosenkranz auf Google+
Das Team vor Ort im Camp ist sehr cool und entspannt. Das Essen war immer sehr lecker und wurde frisch zubereitet. Auf individuelle Wünsche wird in der Küche ebenfalls eingegangen. Das Surfen hat super viel Spaß gemacht. Die Surflehrer sind gut auf die verschiedenen Wetter-/ Wellenbedingungen eingegangen. Insgesamt ist das Camp super gemütlich mit den Hängematten, Yoga-Bereich, Barzelt, etc. Würde jederzeit wieder hinfahren!
Annika Weber auf Google+