Surf ABC für Anfänger

  • Veröffentlicht am 22.04.2020 15:52
  • Von Unbekannt

Surf ABC für Anfänger

Seltsame Zeiten, in denen wir derzeit leben, oder? Von den Wellen, nach denen wir uns alle sehnen, können wir nur auf flachen Bildschirmen träumen und die Vorfreude auf den nächsten Surftrip steigt mit jedem Surffilm, den wir uns ansehen.

Mit diesem Kribbeln im Bauch wollen wir dich nicht alleine lassen! Mit unserem Surf-Alphabet wappnest du dich jetzt schon mit einer großen Portion Wissen für die nächste Reise. Auch wenn du noch nie in einem Surfcamp warst, kannst du mit unserem Grundvokabular für Beginner garantiert mitreden!

Warum die meisten Begriffe auf Englisch sind? Nein, nicht nur, weil es sich lässiger anhört, sondern weil Surfen ein internationaler Sport ist, der nicht gerade deutschen Gewässern entspringt. Und sich am Surfspot auf Englisch unterhalten zu können, ist unkompliziert und entspannter!

Aufwärmen vor der Surf Session 

 

die ersten Stehversuche auf dem Surfbrett

A – Aufwärmen: Mach’ dich vor jeder Surfsession gut warm, um Verletzungen zu vermeiden.

 

B – Beachbreak: Bezeichnet Wellen, die auf sandigem Untergrund brechen. An einem Beachbreak bilden sich Sandbänke, die ideal für Beginner sind, um die ersten gebrochenen Weißwasserwellen zu surfen. Bei einem Beachbreak hast du ein sehr geringes Verletzungsrisiko.

 

C – Channel: Die Strömung, die dich ins Meer hinauszieht. Einen Channel erkennst du meist daran, dass dort keine Wellen brechen. Sei vorsichtig und überlasse das Hinauspaddeln im Channel den erfahrenen Surfern.

 

D – Ding: „Oh nein, ich hab ein Ding!“ – „Ja, aber was denn für ein Ding eigentlich!?“, habe ich mich damals gefragt. Ein Ding bezeichnet kleine Verletzungen an deinem geliebten Surfboard, also Risse, Dellen etc. Sollte dein Surfbrett in zwei Teile brechen, ist das aber definitiv kein Ding mehr.

 

E – (Surf-) Etikette: Auch beim Surfen gibt es Regeln und die gilt es zu beachten, sonst machst du dir im Wasser keine Freunde. Ganz oben stehen auf jeden Fall immer Respekt und Freundlichkeit.

 

F – Finne: Finnen sind die dreieckigen, abgerundeten Teile unter deinem Board. Sie können das Surfverhalten verändern und in verschiedener Anzahl und Anordnung angebracht werden. Merke: die Finnen sind hinten!

 

F – Foamie: Das Foamie, auch Softtop genannt, ist zu Beginn dein wichtigster Surfbuddy. Das etwas weichere Board hat enorm viel Volumen, sodass dir das Paddeln erleichtert wird. Das Softtop ist das perfekte Anfängerboard, da du dich damit nicht so leicht verletzten kannst.

 

G – Goofy & Regular: Vor deiner ersten Surfstunde wird getestet, ob du mit dem rechten Fuß (goofy) oder dem linken Fuß (regular) vorne stehst.

 

 

H – Hang Loose, auch: Shaka: Das ultimative Handzeichen der Lässigkeit! Surfer nutzen es als eine Art Gruß, als Zeichen der Anerkennung nach einer guten Welle oder als Ausdruck des Gemütszustands.

 

I – Intermediate: Herzlichen Glückwunsch, wenn du deine erste Woche im Surfcamp gemeistert hast und auch einige Grundlagen in der Theorie beherrscht, bist du ein Intermediate-Surfer!

 

K – Kook: So wird ein unerfahrener Surfer genannt, der (meist lustige) Fehler macht. Die besten Inspirationen findest du auf dem Instagram Kanal @kookoftheday!

 L – Leash: Die Schnur oder Leine, die du mit einem Klettverschluss an deinem hinteren Fuß befestigst, damit dir dein Brett nicht wegschwimmt, wenn du hinfällst.

 

L – Line-Up: Sobald du den Take-Off sicher beherrscht, paddelst du mit deinem Surfcoach raus ins Line-Up. Dort warten die Surfer auf die Wellen, die noch nicht gebrochen sind.

 

M – Malibu: Eine der meistgestellten Fragen nach einer Woche Surfkurs ist: „Was für ein Surfbrett kann ich mir als Anfänger nach dem Softtop kaufen?“ Ein Minimalibu!

 

N – Nose: Der vordere Teil des Surfboards.

 

O – Onshore/Offshore: bezeichnet die Windrichtung. Onshore ist auflandig, offshore ablandig. Offshore Wind kreiert meist die besseren, glasklaren Wellen.

 

P – Periode: Der Abstand in Sekunden, der zwischen den Wellen liegt.

 

R – Rails: So werden die Außenkanten deines Boards genannt.

 

S – Swell: Ein Swell bezeichnet die Dünung, durch die Wellen entstehen. Meistens ist das ein Sturm auf hoher See und die Wellen haben Zeit, um sich in Sets zu sortieren, bis sie bei uns auf den Strand treffen.

 

S – Shape: Die Form eines Surfbretts, davon gibt es viele verschiedene wie Fish, Malibu, Egg, Funboard...

 

T – Tail: Der hintere Teil des Surfboards.

 

T - Tides/Gezeiten: Surfer unterscheiden in „High Tide“ und „Low Tide“, auch: Flut und Ebbe. Klingt nur cooler auf Englisch. Die Gezeiten, die durch den Mond erzeugt werden, beeinflussen massiv, ob und wann du an einem Spot surfen gehen solltest. Gerade bei Stein oder Riff als Untergrund kann die Low Tide gefährlich sein. Ist die Flut an einem Beachbreak zu hoch, kann es vorkommen, dass Sandbänke komplett verschwinden. Dein Surfcoach wird die Surfkurszeiten an die Gezeiten anpassen, also verfluche ihn nicht, wenn der Kurs mal um 6 Uhr morgens stattfindet, das ist zu deinem Besten!

 

T - Take-Off: bezeichnet das Aufstehen auf dem Brett.

 

U – Untergrund: es gibt verschiedene Untergründe, die das Brechen der Wellen beeinflussen, zum Beispiel Sand, Riff oder Stein.

 

V – Vorfahrtsregeln: Die wichtigste Regel ist: immer nur ein Surfer pro Welle! Bekommen zwei Surfer die Welle, darf derjenige weitersurfen, der sie sich die Welle näher am Brechungspunkt geschnappt hat.

 

W – Weißwasser: bezeichnet die gebrochene Welle, die Surfbeginner surfen. Danach geht’s weiter in die grünen Wellen!

 

W – Wetsuit: Dein Surf- oder auch Neoprenanzug, der dich vor kaltem Wasser und Verletzungen schützt. Behandle ihn so gut wie dein Board und wasche ihn nach dem Surf aus!

 

Z – Zink: Schon mal die weiße Kriegsbemalung im Gesicht eines Surfers gesehen? Das ist Zink und schützt dein Gesicht vor einem Sonnenbrand.

 

 glücklich nach dem Surfkurs

 

 

 

 

 

 

 

 

auch Intermediates fallen mal vom Brett

Erfahrungen
Wir waren dieses Jahr im Studentensurfcamp am Küstenort Saint Girons Plage, das sich direkt hinter den Dünen zum Strand befindet. Der Urlaub war super organisiert, angefangen bei einer problemlosen Busfahrt bis hin zu einem erstklassigen Surfkurs von Coachs, die selbst viel Erfahrung mitbringen und diese auch vermitteln können. Das Team war äußerst verantwortungsbewusst, da auch die Theorie hinter den Surfbedingungen, also beispielsweise die Auswirkungen von Strömungen, Temperatur und Wind auf das Wellenverhalten, interessant erklärt wurden...
Leon Rosenkranz auf Google+
Das Team vor Ort im Camp ist sehr cool und entspannt. Das Essen war immer sehr lecker und wurde frisch zubereitet. Auf individuelle Wünsche wird in der Küche ebenfalls eingegangen. Das Surfen hat super viel Spaß gemacht. Die Surflehrer sind gut auf die verschiedenen Wetter-/ Wellenbedingungen eingegangen. Insgesamt ist das Camp super gemütlich mit den Hängematten, Yoga-Bereich, Barzelt, etc. Würde jederzeit wieder hinfahren!
Annika Weber auf Google+
Super lieb und sehr kulant. Hatten eine Reise für November gebucht. Leider wurden alle Flüge aus Deutschland gestrichen. Und wurde sofort der komplette Betrag erstattet. Wir hatten uns so auf das Camp gefreut. Sobald es wieder möglich ist werden wir definitv wieder hier buchen.
Mary Linker auf Google+
Ich habe ein Surfurlaub im Surfcamp St.Girons gebucht. Die Reise ging mit Busfahrt 10 Tage lang. Mir hat das Surfcamp sehr gut gefallen, da die Zelte sehr groß waren, die Verpflegung sehr lecker und das Personal sehr freundlich ist. Jeden Abend gab es Programm. Nach einer Woche konnte ich viele neue Kontakte knüpfen. Da ich Anfängerin im Surfen war, war es mir wichtig, dass ich nach der Woche auf dem Board stehen kann. Das hat geklappt. Durch die Surfkurse und die Praxis schaffe ich es auf dem Board zu stehen und kleine Wellen zu surfen. Die Organisation von Studisurf kann ich nur weiter empfehlen!
Isabell Begemann auf Google+