SURF ABC Intermediate Surfer

  • Veröffentlicht am 11.05.2020 21:31
  • Von Unbekannt

SURF ABC für Intermediates

Wie das beim Surfen so ist: Hast du einmal begonnen, kommst du nicht mehr davon weg und saugst jede noch so kleine Info über deinen neuen Lieblings-Kosmos auf. Damit du nicht nur wie ein Surfer klingst, sondern auch die Bedeutung hinter den ganzen Begriffen verstehst, haben wir einen zweiten Teil unseres Surf-Alphabets für dich, mit dem du in der nächsten Surfcamp-Woche sicherlich punkten kannst.

Du denkst, du weißt schon alles übers Surfen? Dann lass dich überraschen, los geht’s!

 

A – Air/Aerial: Als Aerials werden sehr anspruchsvolle Manöver bezeichnet, die oberhalb der Welle in der Luft ausgeübt werden.

 

leeres Line Up

 

 

 

 

A - A-Frame: Ein A-Frame bildet sich, wenn eine grüne Welle nach rechts und links bricht.

 

B – Barrel/Tube: „Wohooo, hast du seine Barrel gesehen!?“ Eine Barrel eine sehr hohle Welle, zu dessen Ende der Surfer die Welle noch verlassen kann, bevor sich die Welle über dem Surfer schließt. Das innere einer Barrel wird übrigens als Green Room bezeichnet. Eine perfekte Barrel zu surfen gibt auf der Contest-Skala meist eine irre hohe Punktzahl.  

 

B – Bottom-Turn, Top-Turn: Der Bottom Turn ist ein Surf-Manöver, um die Welle noch weiter abzufahren. Der Surfer dreht dabei sein Surfbrett wieder der Wellenwand zu. Der Top-Turn findet am oberen Wellenrand statt und der Surfer fährt die Welle wieder hinunter.

 

C – Cutback: Der Cutback schließt sich an den Bottom-Turn an, dabei wird die Wellenwand in S-Form abgesurft.

 

D – Dawn Patrol: Surfen, noch bevor die Sonne aufgeht – in Europa oft kalt, aber die leeren Lines und der Sonnenaufgang im Wasser sind es jede Mühe wert!

 

E – Epoxy: Bei der klassischen Herstellung von Boards wird entweder Epoxy (Epoxylharz) oder Polyester (PU-Schaum mit Polyesterharz) verwendet. Epoxyboards sind etwas robuster. Beide Typen werden noch mit einer Schicht Fiberglas überzogen, um das Board widerstandsfähiger zu machen. 

2 Surfer beim Sonnenuntergang

grüne Welle mit Surfer

 F – Frontside, Backside: Beim Surfen zur Frontside hast du als Surfer dein Gesicht der Welle zugewandt, bei der Backside deinen Rücken. Das kommt natürlich zusätzlich darauf an, ob du goofy oder regular bist und ob du wiederum eine linke oder rechte Welle surfst.

 

F - Face: Als Face wird die Wand der ungebrochenen Welle bezeichnet.

 

G – Glassy: Die Wellenbedingungen, die wir alle wollen: glasklares Wasser!

 

H – Hang Ten: Die Königsdisziplin im Longboarden. Der Surfer läuft bis zur Nose seines Boards und steht mit den Zehen über der Kante. Natürlich ist er immer noch super lässig am Surfen, ist ja ein Longboarder!

 

I – Inside: Als Inside können entweder die Wellen bezeichnet werden, die etwas näher am Strand brechen (oft auch etwas kleiner) oder die Position, in der man im Line-Up sitzt, wenn man sich nah am Peak befindet.

 

I – Impact Zone: Bildet die Brechungszone der Sets, wo du einen Waschgang nach dem anderen abbekommst. Bist du in der Impact Zone gefangen, bleibe ruhig und versuche zu den Seiten hinaus zu paddeln.

 

J – Jeunesse: Wenn du Surflehrer in Frankreich werden möchtest, brauchst du in diesem Land noch eine zusätzliche Extralizenz, die du bei der Jeunesse absolvieren musst.

 

K – Kickout: Das ist der wohl coolste Ausstieg aus einer Welle überhaupt: oben über den Wellenkamm.

 

L – Lip: Der obere Teil der Welle, der gerade bricht. Wer die Welle näher am Brechungspunkt bekommt, hat Vorfahrt.

 

M – Magicseaweed: Wenn der Weg zum Strand mal etwas zu weit ist, um morgens eben mal die Wellen zu checken, kann die App Magicseaweed total hilfreich sein. Sie zeigt dir die Tides an, die Wellenhöhe, Periode, Windrichtung und Wellenenergie. Hier siehst du auch eine Übersicht der Wellen der nächsten Tage. Verlass dich jedoch nicht hundertprozentig darauf, Surfen ist ja immer noch ein Natursport... J

 

N – Noseride: Als Noseride werden Techniken beim Longboarden bezeichnet, mit denen der Surfer auf der Nose des Boards steht. Um zu diesem Punkt zu gelangen, kannst du zum Beispiel den Cross-Step üben.

 

O – Overhead: Ist die Wellenwand größer als der darin surfende Dude, kannst du overhead-Wellen bestaunen (oder dich selbst in die Wellen stürzen, take care!).  

 

P – Pointbreak: Ein Spot, an dem die Wellen an einem Point, zB. an einer Landzunge brechen und mit einer stetigen Regelmäßigkeit hineinrollen.

 

Q – Quiver: In den ganzen coolen Surffilmen haben die Pros meistens eine ganze Garage voller Surfbretter. Diese Auswahl an Traum-Brettern wird Quiver genannt.

 

R – Reefbreak: Ein Spot, an dem die Wellen auf Riff brechen. Sie sind dadurch beständig und kalkulierbar.

 

S –  Secret Spot: Roadtrip-Traum: Du wachst morgens am Strand auf, kletterst aus deinem Van, schnappst dir dein Board und surfst ganz alleine an deinem Secret Spot. Plauder’ aber bloß nicht die Koordinaten aus, damit er auch geheim bleibt!


S – Shifting Peak: Kann dich in den Wahnsinn treiben. Du denkst, du sitzt an der perfekten Stelle im Line-Up, aber die Welle flutscht unter dir durch. Dann musst du ebenso „umhershiften“ wie der Peak der Welle. Paddeln, paddeln, paddeln!

 

S – Surf-Shack: Eine kleine Hütte am Meer, die alles hat, was man zum Überleben braucht und daneben am besten eine Kokospalme. Diese Hütte wird Surf-Shack genannt.

 

T- Thruster: Das gängigste Setup der Finnen, wenn drei Finnen genutzt werden.

 

U – Umweltschutz: Als Surfer ist der Ozean unser absolutes Heiligtum. Wenn du schon einmal auf Bali surfen warst, weißt du wie nervig und deprimierend die umherschwimmenden Plastikmassen sind. Überdenk’ also auch selber mal deinen Konsum und achte bei deiner Sonnencreme, Shampoo und anderer Kosmetik insbesondere auf die Umweltverträglichkeit. Das bedeutet, Produkte ohne Mikroplastik und mit möglichst wenig Chemie zu wählen, denn das kann die Riffe und die Tierwelt nachhaltig schädigen.

 

V – Volumen: Das Volumen eines Boards entscheidet über den Auftrieb des Bretts. Als landlocked-Surfer mit wenig Paddelkraft wählst du für den Anfang am besten ein Brett mit viel Volumen, um mehr Wellen zu bekommen. 

 

W – Wax: Dein Surfwachs kommt auf’s Surfbrett, damit du nicht abrutschst. Hier gibt es die verschiedensten Muster und Farben. Hauptsächlich musst du aber darauf achten, das richtige Wachs für die jeweilige Wassertemperatur zu kaufen. Achte auch hier auf die Umweltverträglichkeit!   

 

W – World Surf League: Der Contest, mit dem du die landlocked-Zeit überbrücken kannst! Die WSL tourt durch die Welt und auf worldsurfleague.com kannst du die Übertragung live streamen.  

 

Y – Yoga: Yoga ist mehr als nur Dehnen. Sowohl das Yoga-Mindset als auch die Körperhaltungen (Asanas) und Atemtechniken können deine Surfskills verbessern. Yoga unterstützt dich in Körperkraft, Beweglichkeit, Balance und hilft dir mit der nötigen Gelassenheit, wenn dich mal wieder ein harter Wipe-Out erwischt hat

2 Surfbretter

 

 

grüne Wellen wenig Surfer

Erfahrungen
Super lieb und sehr kulant. Hatten eine Reise für November gebucht. Leider wurden alle Flüge aus Deutschland gestrichen. Und wurde sofort der komplette Betrag erstattet. Wir hatten uns so auf das Camp gefreut. Sobald es wieder möglich ist werden wir definitv wieder hier buchen.
Mary Linker auf Google+
Wir waren dieses Jahr im Studentensurfcamp am Küstenort Saint Girons Plage, das sich direkt hinter den Dünen zum Strand befindet. Der Urlaub war super organisiert, angefangen bei einer problemlosen Busfahrt bis hin zu einem erstklassigen Surfkurs von Coachs, die selbst viel Erfahrung mitbringen und diese auch vermitteln können. Das Team war äußerst verantwortungsbewusst, da auch die Theorie hinter den Surfbedingungen, also beispielsweise die Auswirkungen von Strömungen, Temperatur und Wind auf das Wellenverhalten, interessant erklärt wurden...
Leon Rosenkranz auf Google+
Das Team vor Ort im Camp ist sehr cool und entspannt. Das Essen war immer sehr lecker und wurde frisch zubereitet. Auf individuelle Wünsche wird in der Küche ebenfalls eingegangen. Das Surfen hat super viel Spaß gemacht. Die Surflehrer sind gut auf die verschiedenen Wetter-/ Wellenbedingungen eingegangen. Insgesamt ist das Camp super gemütlich mit den Hängematten, Yoga-Bereich, Barzelt, etc. Würde jederzeit wieder hinfahren!
Annika Weber auf Google+
Ich habe ein Surfurlaub im Surfcamp St.Girons gebucht. Die Reise ging mit Busfahrt 10 Tage lang. Mir hat das Surfcamp sehr gut gefallen, da die Zelte sehr groß waren, die Verpflegung sehr lecker und das Personal sehr freundlich ist. Jeden Abend gab es Programm. Nach einer Woche konnte ich viele neue Kontakte knüpfen. Da ich Anfängerin im Surfen war, war es mir wichtig, dass ich nach der Woche auf dem Board stehen kann. Das hat geklappt. Durch die Surfkurse und die Praxis schaffe ich es auf dem Board zu stehen und kleine Wellen zu surfen. Die Organisation von Studisurf kann ich nur weiter empfehlen!
Isabell Begemann auf Google+